Trotz Rekordkälte und hoher Energiepreise: Die meisten Deutschen sorgen nicht für nächste Heizkostenabrechnung vor
- Mieter in NRW legen am ehesten Geld für die nächste Abrechnung zurück
- Überdurchschnittlich viele Schleswig-Holsteiner und Thüringer halten diese Maßnahme nicht für nötig
Bochum, 5. März 2010 – Mehr als drei Viertel der deutschen Bevölkerung legt trotz des harten Winters kein Geld für die nächste Heizkostenabrechnung zurück. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage von tns Emnid im Auftrag der Deutschen Annington, Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen, unter mehr als 1.000 Mietern in Deutschland.
Insgesamt sorgen 76 % der Befragten nicht vor: 44% gaben an, dass sie es nicht für nötig halten, Geld für diesen Zweck zurückzulegen, 32% haben hierzu keine Möglichkeit. Insgesamt 20% der Deutschen dagegen sparen für die nächste Heizkostenabrechnung, davon 10% bis zu 100 Euro, 6% bis zu 200 Euro, 4% legen sogar mehr als 200 Euro zurück.
„Der Deutsche Mieterbund schätzt, dass in den ersten Monaten dieses Jahres etwa 10 Prozent mehr Heizenergie verbraucht wurde“, so Ulrich Ropertz, Pressesprecher des Deutschen Mieterbundes. „Wir empfehlen deshalb allen Mietern dafür vorzusorgen.“ Je nach energetischem Zustand des Hauses
und der Wohnungsgröße hätten der Januar und der Februar bereits 20 bis 50 Euro mehr gekostet
als in anderen Jahren.
Die Auswertung der Umfrage nach Bundesländern ergab, dass insbesondere die Mieter aus Schleswig-Holstein (90%) sowie aus Brandenburg (86%) und Bayern (79%) nicht für diesen Zweck sparen. In Hamburg sorgen nur 64%, in Nordrhein-Westfalen nur 68% der Mieter nicht vor [Bundesdurchschnitt 76%].
63% der Mieter aus Schleswig-Holstein und 64% der Thüringer gaben an, kein Geld für die nächste Heizkostenabrechnung zurückzulegen, da sie dies nicht für nötig halten. Dagegen teilen nur 37% der Mieter aus Nordrhein-Westfalen, 34% der Niedersachsen und 32% der Bewohner aus Sachsen-Anhalt diese Meinung [Bundesdurchschnitt: 44%]. 46% der Bewohner aus Sachsen-Anhalt und 42% der Niedersachsen haben laut eigener Aussage keine Möglichkeit, für diesen Zweck zu sparen. Nur 16% der Mieter aus Mecklenburg-Vorpommern und 23% der Berliner gaben an, aus diesem Grund kein Geld zur Seite und liegen dabei deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 32%.
Finanzielle Vorsorge für die nächste Heizkostenabrechnung ist vor allem für die Mieter aus Nordrhein-Westfalen (26%), Hamburg (25%) und Mecklenburg-Vorpommern (25%) wichtig. Unterhalb des Bundesdurchschnitts von 20 % lagen eindeutig die Bewohner Schleswig-Holsteins mit 8% sowie die Brandenburger mit 13%.
22% der Hamburger und 19% der Thüringer gaben an, bis zu 100 Euro zurückzulegen, dies tun nur jeweils 5% der Schleswig-Holsteiner und Bayern [Bundesdurchschnitt 10%]. 15% Prozent der Mieter in Mecklenburg-Vorpommern und 13% der Brandenburger sparen sogar 200 Euro, jedoch legen nur 3% der Mietern aus Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern so viel auf die Seite [Bundesdurchschnitt 6%]. Die Spitze mit einem Betrag von über 200 Euro, der für die nächste Heizkostenabrechnung gespart wird, bilden die Mieter aus Baden-Württemberg (8%) und aus Rheinland-Pfalz (6%). Nur 1% der Mieter aus Sachsen und jeweils 2% aus Berlin und Niedersachsen sparen über 200 Euro für diesen Zweck, der Bundesdurchschnitt lag bei 4%.
Methodik der Umfrage:
Zwischen dem 18.02.2010 und dem 22.02.2010 wurden 1.001 Mieter in Deutschland befragt, ob sie angesichts des harten Winters Geld für die nächste Heizkostenabrechnung zurücklegen würden. Die Befragten hatten dabei die Möglichkeit, aus sechs vorgegebenen Antwortmöglichkeiten zu wählen: „ja, bis 100 Euro“, „ja, bis 200 Euro“, „ja, über 200 Euro“, „nein, das ist nicht nötig“, „nein, dazu habe ich keine Möglichkeit“, „weiß nicht, keine Angabe“.
Bei Interesse können die vollständigen Ergebnisse der Studie inklusive der individuellen Daten aller Bundesländer bei der Deutschen Annington angefragt werden.
Ansprechpartnerin:
Deutsche Annington Immobilien Gruppe
Katja Weisker
Telefon 0234 314 – 1901
Mobil 0174 9224995
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