Umfrage: Die Deutschen mögen ihren Nachbarn

Umfrage: Die Deutschen mögen ihren Nachbarn

  • Thüringer und Schleswig-Holsteiner mit den besten nachbarschaftlichen Beziehungen
  • Knapp drei Viertel der Mieter in NRW pflegen gutes bis sehr gutes Verhältnis zu ihrem Nachbarn
  • “Neutrales“ Verhältnis am weitesten in Berlin und Brandenburg verbreitet
  • Repräsentative Umfrage im Auftrag der Deutschen Annington

Bochum,17. Juli 2009. Mehr als zwei Drittel der Deutschen haben ein gutes oder sehr gutes Verhältnis zu ihren Nachbarn. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts tns Emnid im Auftrag der Deutschen Annington, Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen. 39 Prozent der Deutschen unterhalten sich danach „ab und zu“ mit den Nachbarn, 31 Prozent geben sogar an, sie seien „befreundet“.
 
27 Prozent der Befragten nennen das Verhältnis zu ihren Nachbarn „neutral“, der Kontakt gehe nicht über das Grüßen hinaus. Nur ein Prozent bezeichnet das Verhältnis als schlecht. Insgesamt drei Prozent geben an, ihre Nachbarn nicht zu kennen.
 
Auffällig sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern: Überdurchschnittlich viele Thüringer (51 Prozent) und Schleswig-Holsteiner (41 Prozent) pflegen ein sehr gutes, freundschaftliches Verhältnis zu ihren Nachbarn. Im Bundesdurchschnitt sagen das nur 31 Prozent der Befragten. Schlusslichter sind hier Brandenburg (22 Prozent) und Berlin (18 Prozent).
 
Bei der zusammengefassten Auswertung der Antwortmöglichkeiten „gut“ und „sehr gut“ wird deutlich, dass neben Thüringen und Schleswig-Holstein auch 76 Prozent der Hessen, 75 Prozent der Baden-Württemberger und 74 Prozent der Mieter aus Nordrhein-Westfalen ein gutes bis sehr gutes Verhältnis zu ihrem Nachbarn haben. Auch die bayerischen Mieter liegen dabei mit 69 Prozent nur knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 70 Prozent.
 
In Berlin (50 Prozent) und Brandenburg (45 Prozent) ist ein neutrales Verhältnis zwischen den Nachbarn am weitesten verbreitet. Man grüßt sich, geht sich aber ansonsten aus dem Weg – diese nachbarschaftliche Beziehung unterhalten im Bundesdurchschnitt nur 27 Prozent der Befragten. Überdurchschnittlich anonym geht es in Sachsen-Anhalt zu. Elf (Bundesdurchschnitt: drei) Prozent kennen ihre Nachbarn nicht. Und fast drei Viertel davon (8 Prozent) geben an, auch kein Interesse an näheren Kontakten zu haben („Der Nachbar ist mir egal“). Die im Verhältnis meisten Menschen mit einem ausgesprochen schlechten Verhältnis zu ihren Nachbarn gibt es in Rheinland-Pfalz. Sechs Prozent der  Rheinland-Pfälzer, sechs mal mehr als im Bundesschnitt, sagen, dass sie ihren Nachbarn aus dem Weg gehen. 
 
 
Methodik der Umfrage:
Zwischen dem 06.07.2009 und dem 09.07.2009 wurden 1001 Mieter in Deutschland befragt, wie sie das Verhältnis zu ihrem direkten Nachbarn einschätzen. Die Befragten hatten dabei die Möglichkeit, aus sieben vorgegebenen Antwortmöglichkeiten zu wählen: „sehr gut, wir sind befreundet“, „gut, wir sprechen ab und zu“, „neutral, wir grüßen uns, haben keinen weiteren Kontakt“, „schlecht, gehen uns aus dem Weg“, „kenne ich nicht, würde ich gerne besser kennen“, „kenne ich nicht, der Nachbar ist mir egal“.
 
Bei Interesse können die vollständigen Ergebnisse der Studie inklusive der individuellen Daten aller Bundesländer bei der Deutschen Annington angefragt werden. 
 
Ansprechpartnerin:
Deutsche Annington Immobilien Gruppe                       
Katja Weisker                                                            
Telefon 0234 314 - 1901                                             
Mobil: 0174 922 49 95                                                    
                       



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