Historie - Die Deutsche Annington
Wohnungen für Eisenbahner
Die Deutsche Annington hat ihre historischen Wurzeln im Wohnungsbau für Arbeitnehmer. Ihr Ursprung waren Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften, die für die Arbeiter, Angestellten und Beamten der damaligen Reichsbahn erschwinglichen Wohnraum bauten, darunter viele Siedlungen, die damals modellhaft waren und heute unter Denkmalschutz stehen. Die ältesten dieser Eisenbahnerwohnungsgesellschaften blicken auf eine fast 100-jährige Geschichte zurück. Mit der Entspannung der Wohnungsmärkte öffneten sie sich in den vergangenen Jahrzehnten auch für andere Mieter.
Die jüngere Geschichte der Deutschen Annington beginnt mit der Privatisierung der Eisenbahnerwohnungsgesellschaften durch das Bundeseisenbahnvermögen (BEV), indem sie im Jahr 2001 elf dieser Unternehmen mit insgesamt fast 65.000 Wohnungen übernahm. Ihren Namen leitete die Deutsche Annington von der britischen Schwestergesellschaft „Annington Homes“ ab, die im Zuge der Privatisierungen in Großbritannien vom Verteidigungsministerium die Häuser und Wohnungen der britischen Streitkräfte übernommen hatte.
Im Jahr 2003 folgte die Übernahme der Heimbau AG in Kiel, die rund 10.000 Wohnungen in Schleswig-Holstein bewirtschaftet. Ende 2004 kaufte die Deutsche Annington dann 4.500 Wohnungen vom RWE-Konzern.
Im August 2005 erwarb die Deutsche Annington die Viterra AG mit 138.000 Wohnungen von der E.ON AG.
